FAQ ECCO Products

Wenn man einen Kiesbelag ohne Kiesgitter verlegen möchte, muss man sich entweder für eine gröbere Kiessorte oder Kies mit vielen feinen Teilchen entscheiden.

Benutzt man eine gröbere Kieselsorte, so kommt es auf die Dauer zu einer Spurenbildung und einer Verschiebung des Kieses. Ebenfalls ist es schwieriger, mit dem Fahrrad, Kinderwagen oder Rollwagen darüber zu fahren. Außerdem bleiben die Absätze der Damenschuhe in dem Kies stecken, wodurch sie Schaden nehmen.

Man kann sich bei einem Kiesbelag auch für feineren Kies entscheiden, allerdings nimmt die Wasserdurchlässigkeit durch Benutzung einer größeren Menge Feinteilchen (0-5 mm oder 0-15 mm) ab. So entstehen Pfützen, Senken und Spuren und werden die Feinpartikel an den Reifen der Wagen und den Schuhen kleben bleiben.

Durch Anwendung von Kiesgitter wird der Kies an seiner Stelle gehalten, sodass Sie einen stabilen und wasserdurchlässigen Unterbau ohne Spurenbildung erhalten.

Bei der Entwicklung der ECCOgravel Kiesplatte wird sehr großer Wert auf die Qualität gelegt. So sind ECCOgravel Kiesgitter aus HDPE (Polyethylen hoher Dichte) hergestellt. Polyethylen - oder Polyethen - ist von Natur aus flexibler als andere Kunststoffe der Familie der Thermoplaste, wie z.B. Polypropylen. Polyethylen ist auch (im Gegensatz zu Polypropylen) widerstandsfähiger hinsichtlich Frosttemperaturen, sogar bei Frost bleibt die Platte flexibel, sodass sie nicht zerbricht oder verformt, wenn die Platte befahren wird. Die Druckfestigkeit einer ECCOgravel Kiesmatte beträgt im gefüllten Zustand bis zu 400 Tonnen/m² und eignet sich also perfekt für Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen.

Außerdem haben alle ECCOgravel Kiesgitter Kunststoffverstärkungen zwischen den Waben, sodass sie auch eine sehr hohe Torsionsfestigkeit aufweisen. Torsionslasten werden ausgeübt, wenn ein Wagen auf dem Kiesbelag manövriert (Drehen und Wenden). Dank dieser Verstärkungen wird die Platte sich nicht verformen.

Zusätzlich haben alle ECCOgravel Kiesgitter eine sehr starke Antiwurzelfolie oder ein Geotextil aus Polyester, das 100% mit der Platte verleimt ist, sodass sie sich auch nach langer Zeit nicht lösen kann. Man geht irrtümlicherweise davon aus, dass ein Geotextil eine große Dichte aufweisen muss. Das stimmt nicht: ein Geotextil muss stark, aber auch wasserdurchlässig sein (m.a.W. es soll eine offene Struktur haben), sodass Regenwasser schnell in den Unterboden durchdringt. Antiwurzelfolien ohne offene Struktur im Gegensatz zu diesen von ECCOgravel, können auf die Dauer verstopfen, sodass Pfützen und Schlamm auf dem Kiesbelag entstehen. Sollten Sie sich für eine ECCOgravel Kiesmatte mit einem ordentlich wasserdurchlässigen Geotextil entscheiden, so brauchen Sie nicht länger in ein teures Entwässerungssystem zu investieren.

Zum Schluss wird auch an die Benutzerfreundlichkeit gedacht, so sind ECCOgravel Kiesgitter ziemlich große Matten (120 x 160 cm = 1,92/m² pro Platte), aber sie lassen sich für den Transport zu 120 x 80 cm (daher die Bezeichnung "ECCOgravel 30 Double" und "ECCOgravel 40 Double") zusammenklappen. Auf diese Weise können Sie die Matten mit dem Wagen leicht selbst transportieren, aber dennoch eine große Fläche auf einmal verlegen.

Die Gesamtkosten hängen von verschiedenen Faktoren ab:

  • So sind für eine Nutzung durch Kraftfahrzeuge (z.B. Auffahrt oder Parkplatz) tiefer gehende Aushubarbeiten notwendig als für eine Verwendung ohne Kraftfahrzeuge (z.B. Wanderweg oder Terrasse). Es ist nämlich sehr wichtig, eine ausreichende Fundierung anzubringen (sonst können Bodensenkungen auftreten).
  • Daneben gibt es die Wahl der Platte. Für die Nutzung durch Kraftfahrzeuge wählen Sie am besten eine 4 cm dicke Platte (da diese eine bessere Lastenverteilung aufweist). Bei einer Anwendung ohne Kraftfahrzeuge genügt allerdings durchaus eine 3 cm dicke Platte.
  • Zudem gibt es eine Menge verschiedene Arten von Kies auf dem Markt in verschiedenen Preiskategorien (es gibt bereits Kiessorten ab € 2/m², aber die Preise schwanken natürlich je nach Sorte und Ihren Bedürfnissen und Ihrer Anwendung). Zum Schluss hängen die Gesamtkosten von dem Projektumfang ab.

Kurz und gut, Sie wenden sich am besten an einen unserer Händler oder Installateure für ein völlig korrektes Preisangebot.

In Bezug auf die Wahl des Kieses sind vier Parameter zu berücksichtigen:

KALIBER

Wir raten davon ab, Kiessorten zu nehmen, deren Korngröße kleiner ist als 4 mm. Feinere Kieskörner könnten an den Schuhen oder zwischen den Profilen der Wagenreifen stecken bleiben. Zur Erzielung einer optimalen Verdichtung in der Wabenstruktur empfehlen wir den Höchstdurchmesser des Kieses auf 16 mm zu beschränken.

Empfohlen für die Anwendung ohne Kraftfahrzeuge: 4-8 mm. Empfohlen für die Nutzung durch Kraftfahrzeuge: 8-16 mm.

FORM

Bei runden Kiessorten sprechen wir von Kiesel, bei gebrochenen Kiessorten von Kies. Kiesel ist angenehmer für Terrassen und Gartenwege, Kies hat dann wieder den Vorteil, dass die Deckschicht (dies ist die Schicht auf der Wabenstruktur, welche die Struktur unsichtbar macht) nicht so leicht verschieben wird. Kies ist also angemessen an Stellen, wo Fahrzeuge die Schicht befahren.

HÄRTE

Harte Kiessorten werden weniger schnell zerbröckeln unter fahrenden Lasten und werden weniger schnell grün, weil sie weniger Wasser festhalten (niedrige Porosität). Ein weiches Gestein allerdings - mit großer Porosität - pulverisiert leicht und löst auf die Dauer auf. Demzufolge wird das weiche Gestein langfristig wasserdurchlässig werden, sodass Pfützen und Spuren entstehen. Zudem wird es an schattigen Stellen grün werden. Zum Schluss wird der Kies weichen Gesteins im Sommer Staub bilden und im Winter an den Schuhen kleben bleiben.

FARBE

Kies oder Kiesel ist ein Naturgestein und behält seine Farbe, auch nach langer Zeit. Für leichteren Kies oder leichtere Kieselsorten nimmt man am besten eine weiße ECCOgravel Kiesmatte, währenddessen für dunkle Kies- oder Kieselsorten eher eine schwarze ECCOgravel Kiesplatte benutzt wird.

Durch die Flexibilität der Platte und die Tatsache, dass der Kies nicht gebunden wird, hat Frost keine Auswirkungen auf den ECCOgravel®-Belag.

Bei dem Entwurf der Fundierungen für Asphalt- und Betonziegel wird immer berücksichtigt, dass kein Wasser in dem Bereich stehen bleibt, wo die Fundierung Frost ausgesetzt werden kann. Im Falle von Frost kann das nämlich zum Frostaufbruch des Asphalt- oder Betonbelags führen. Daher ist die Fundierungstiefe für derartige Werkstoffe so umfassend. Die Fundierungstiefe bei ECCOgravel® Kiesgitter wird also nur durch die Lasten, welche der Belag tragen wird, bestimmt.

Im Gegensatz zu Beton(Ziegel)-Belägen braucht ECCOgravel® kein Mindestgefälle. Sogar bei starken Regenschauern wird die Speicherkapazität zur Aufnahme des Wassers ausreichen.

Eine kleine Berechnung: die maximale 20-jährliche wiederkehrende Niederschlagsintensität in Belgien beträgt 270 l/s/ha. In einem Zeitraum von 10 min entspricht das 16,2 l/m².

Das Regenwasser wird unmittelbar in die Hohlräume des Kieses und die unterliegende Fundierung einfließen. So beschränken wir das Risiko, dass die Funktionalität des Belags durch das sich auf dem Belag ansammelnde Wasser verloren geht. In einer Kieselschicht von 5 cm können schon bis zu 10 Liter Wasser angesammelt werden. Selbstverständlich wird eine minimale Steinschotterfundierung das restliche Wasser aufnehmen.

Die maximale Hangneigung oder Steigungsrate beträgt 20%. Das entspricht einem maximalen Neigungswinkel von etwa 10°. Für ein Gefälle empfehlen wir, eine gebrochene Kiessorte zu wählen, da der Kies hierbei sozusagen in einander "haken" wird, sodass er besser an seiner Stelle bleibt. Es ist auch wichtig, die Platten in Halbstein-Verband zu verlegen.

Die ECCOgravel® Platte von 3 cm und jene von 4 cm haben vergleichbare Eigenschaften (Torsionswiderstand, Druckwiderstand, Flexibilität, …). Es gibt allerdings eine bessere Lastenverteilung im Hinblick auf die Fundierung bei einer Platte von 4 cm als bei dieser von 3 cm.

Beispiel

1. Sie legen ein Blatt Papier auf Ihre Hand und schlagen mit einem Hammer darauf.

2. Sie legen ein Telefonbuch auf Ihre Hand und schlagen mit einem Hammer darauf.

Schlussfolgerung: Die Kräfteverteilung ist im zweiten Fall besser. Setzen wir dasselbe bei ECCOgravel® voraus, so können wir schließen, dass der Unterbau bei einer dickeren Platte weniger belastet wird.

Zusammengefasst: Sie können ECCOgravel 30 Double Platten für die Nutzung durch Kraftfahrzeuge anwenden, vorausgesetzt, dass ein äußerst starker Unterbau erfolgt. Die Mehrkosten für diese zusätzliche Verstärkung wiegen die Einsparung einer dünneren Platte nicht auf. Zudem lagern die Händler in Belgien ECCOgravel 40 Double in größeren Mengen, sodass diese Sorte immer auf Lager ist.

Bei der Verlegung der Kiesgitter ist es wichtig, aus folgenden Gründen eine angemessene Fundierung durchzuführen:

  • Wasserdurchlässigkeit: bei Regenfall ist es notwendig, dass das Regenwasser schnell in den Unterboden durchsickern kann. Wenn Sie keine Egalisierungsschicht (und untere Tragschicht bei Kraftfahrzeugen) anbringen, haben Sie keine Hohlräume, in die das Regenwasser aufgenommen werden kann, sodass die Gefahr besteht, dass das Wasser auf dem Kies stehen bleibt. Daher raten wir immer, eine Egalisierungsschicht (und untere Tragschicht) anzubringen.
  • Festigkeit: wenn Sie Kiesgitter befahren, üben Sie einen gewissen Druck auf den Unterboden aus. Ein Großteil dieser Lasten wird bereits durch die Platte aufgenommen. Auch zur langfristigen Vorbeugung der Bodensenkungen ist es wichtig, eine untere Tragschicht mit grobem Steinschotter (0-32 mm oder 0-40 mm) anzubringen, sodass diese Steine die Lasten aufnehmen können. Reine Erde ist diesen Lasten nicht widerstandsfähig und wird auf die Dauer absinken.

Kurz und gut, für einen langen Genuss Ihres Kiesbelags empfehlen wir Ihnen immer, eine ausreichende Fundierung anzubringen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter "Installierung von Kiesgitter".

Nein, Kiesgitter eignen sich nicht für Gras. Dazu benutzen Sie ein Rasengitter, wie zum Beispiel ECCOdal.

Kiesgitter haben nämlich kleinere Maschen als Rasengitter, sodass es schwieriger ist, dort Gras hinein zu säen. Kiesgitter haben auch ein Geotextil, das zugleich als Antiwurzelfolie funktioniert (zur Vorbeugung von Unkraut), sodass Pflanzen und Gräser sich schwer daran haften können. So bleibt Ihr Kiesbelag länger unkrautfrei. Bei Rasengittern wird eine Fläche aus Kunststoff mit spezifischen Eigenschaften zum Einsäen von Gräsern vorgesehen.

Jeder Belag, egal ob es sich handelt um Kiesgitter, Rasengitter, Ziegel, Fliesen oder Holz, braucht immer eine - minimale -Wartung. Bei ECCOgravel Kiesgitter ist diese Wartung beschränkt. Hier gibt es eine Unterteilung in 4 Gruppen:

DECKSCHICHT

Abhängig von Verkehrsstärke und der Nutzung des Belags ist eine gelegentliche Überprüfung angewiesen. An Stellen wo die Wabenstruktur sichtbar wird, ist angewiesen, diese aufs Neue abzudecken.

LAUB

Vorzugsweise einmal pro Jahr das Laub entfernen, indem Sie es harken, wegblasen oder aufsaugen. Aus Tests hat sich herausgestellt, dass die Mindestkörnung Ihres Kieses 4 mm nicht unterschreiten darf, wenn Sie eine Pulverisierung des Kieses vermeiden möchten.

ERDE | DÜNGER

Wenn Erde oder Dünger auf den Belag gerät, ist es ratsam, diese Stoffe mit einer Schaufel bis zur Wabenstruktur abzuschaben. Es reicht aus, eine neue Schicht Kies (± 1 cm) auf die Wabenstruktur zu schütten und so aufs Neue einen perfekten Belag zu erzielen. Die Erde oder der Dünger, der zwischen den Hohlräumen in der Wabenstruktur gespült wurde, hat keine Auswirkung auf die Wasserdurchlässigkeit.

UNKRAUT

Berücksichtigen Sie nachstehende Punkte zur Vorbeugung des Unkrautwuchses.

  • Nehmen Sie keine Kiessorten mit einer hohen Porosität. Hohe Porosität = länger Wasser festhalten = mehr Unkraut.
  • Nehmen Sie keine Kiessorten, die einen hohen Kalkanteil haben, denn das fördert den Unkrautwuchs.

Na klar, dank der offenen Struktur des Geotextils (Antiwurzelfolie) unserer gesamten ECCOgravel Kiesgitter.

Zur Gewährleistung einer offenen und wasserdurchlässigen Struktur nehmen Sie am besten keinen Kies mit einer kleineren Körnung als 4 mm. Nach der Verlegung wird sich der Kies verdichten und durch die Abwesenheit von feinen Körnern wird auch die Wasserdurchlässigkeit langfristig garantiert.

Wenn nach einer bestimmten Zeit Feinpartikel (z.B.: Staub, Sand, Erde, Laubrückstände,...) an der Oberfläche kommen, wird solches die Wasserdurchlässigkeit nicht beeinflussen. Diese Feinpartikel füllen die Hohlräume, ohne zu verdichten. Der Kies übernimmt weiterhin die Lasten. Durch die Anwesenheit der Antiwurzelfolie an der Unterseite der Wabenstruktur werden keine Feinpartikel (z.B.: Staub) in die unterliegende Fundierung eindringen. Somit wird die Wasserspeicherung in dem Unterbau auch langfristig garantiert.

Entweder wurde zu wenig Kies bei der Verlegung benutzt oder eine falsche Kiessorte wurde gewählt. Sollte sich der Kies nach Verlegung auf eine natürliche Weise erheblich verdichten (das ist vor allem der Fall, wenn die Mindest- und Höchstkörnung stark variieren), ist dies an sich kein Problem. Die Folgen werden sich erst in den ersten Wochen nach der Verlegung einstellen. Sobald der Verdichtungsvorgang zu Ende ist, senkt der Kies nicht mehr ab. Solches wird ebenfalls gewährleistet durch die an der Unterseite der ECCOgravel® Kiesplatte angebrachte Antiwurzelfolie. Wir raten absolut davon ab, den Kies nach Verlegung der Kiesgitter mechanisch zu verdichten, z.B. durch Anwendung einer Rüttelplatte.

Für eine ECCOgravel 40 Double werden etwa 80 kg Kies/m², für ECCOgravel 30 Double etwa 65 kg Kies/m² vorgesehen. Die Deckschicht muss etwa 1 bis 2 cm betragen (abhängig von der Kiessorte).

Der in den Waben enthaltene Kies bildet eine raue Oberfläche, an der sich der lose Kies festhakt. Die Deckschicht wird dadurch nur minimal verrutschen. Indem Sie die Wabenstruktur mit einer Schicht Kies abdecken, erhalten Sie nicht nur in ästhetischer Hinsicht den schönsten Effekt, sondern schützen auch maximal die Wabenstruktur. Diese Deckschicht darf nicht zu dick sein, sonst geht der Effekt der Kiesstabilisierung verloren. Im besten Fall ist die Deckschicht 1 bis 2 cm dick.

Na klar, wenn eine ausreichende Fundierung anwesend ist. Weitere Informationen in Bezug auf die Verlegung finden Sie hier.

In den Bereichen, wo Fahrzeuge abgestellt werden, ist eine ECCOgravel® Kiesmatte die perfekte Lösung. Der Unterbau der ECCOgravel® Kiesgitter kann dermaßen aufgebaut werden, dass auch das von den Fahrbahnen abgeleitete Wasser abfließen kann.

Mit einem derartigen Unterbau kann ECCOgravel® gelegentlich mit Schwerlastverkehr belastet werden. ECCOgravel eignet sich also bestimmt für Parkplätze, Feuerwehrzufahrten, Auffahrten usw. Kurze Wendemanöver einer Zugmaschine mit Anhänger sind jederzeit zu vermeiden. ECCOgravel eignet sich nicht für Gabelstapler (wegen des kurzen Wendekreises dieser Fahrzeuge).

An Stellen, die sehr intensiv und mit Geschwindigkeiten über 10 km/St. genutzt werden, raten wir, die Fahrbereiche mit gebundenem Material (Asphalt/Beton) anzulegen.

Nein, zum Verkauf unserer gesamten Produkte arbeiten wir mit einem Netzwerk von zugelassenen Händlern. Unsere Händler kaufen unsere Produkte in Großmengen, sodass der Verbraucher (Bauunternehmer wie auch die Privatperson) folglich den besten Preis bezahlt. Zudem unterstützen unsere Händler Sie bei Ihrem Projekt mit technischen Ratschlägen.

Ja, aber Sie sollten folgenden Punkten Rechnung tragen:

  • Benutzen Sie nie mehr als 150 kg Zement/m³. Sollten Sie mehr benutzen, so wird der Unterbau nicht mehr wasserdurchlässig sein.
  • Benutzen Sie keine stabilisierte Sandschicht, wenn der Unterboden wenig wasserdurchlässig ist. Ist dies der Fall, so empfehlen wir, mit einem Steinschotterkoffer zu arbeiten.

Ja, Sie sollten wie folgt vorgehen:

In erster Instanz ist es wichtig, dass die Tiefe des Mannlochs bis zur Regenwasserzisterne geht. In Bezug auf die Installierung muss sich der Schachtdeckel immer ein wenig unter der Belagsfläche befinden. Der Schachtdeckel darf sich also maximal an der Unterseite der ECCOgravel-Matten befinden.

Von der Anwendung einer stabilisierten Sandschicht raten wir ab, da Sie diese dann immer wieder abbauen müssen, wenn Sie die Regenwasser-/Wasserzisterne erreichen möchten. Als Lösung schlagen wir einen Betonklotz vor, der auf einer schweren Plastikfolie aufliegt (sodass Sie, notfalls, den Betonklotz relativ leicht herausziehen können). ECCOgravel können Sie dann auf diesen Betondeckel schütten. Dabei empfehlen wir, die Matten auf die Größe des Schachtdeckels zuzuschneiden (dieselbe Größe oder max. 5 cm größer), sodass Sie nicht immer eine große Fläche Matten und vor allem Kies verschleppen müssen.

Zum Schluss ist es auch wichtig, die Regenwasserzisterne zurückzufinden, dazu können Sie zum Beispiel Hinweise auf eine Mauer anbringen. Eine Alternative ist die Kennzeichnung der Ecken des sich auf der Regenwasserzisterne befindlichen ECCOgravel in einer andere Farbe des Kieses.

Es gibt zwei Sorten Verschmutzung, zu denen wir jeweils eine Antwort bieten:

  • Verschmutzung durch Spritzwasser. Als Lösung dafür schlagen wir unseren schwebenden Aufbau (erhältlich bei den KIT Steinkörben) vor.
  • Verschmutzung durch Moosbildung. Bei ECCOfence KIT & ECCOfence Alubox raten wir, die Steine nach dem Aufbau mit einem Hochdruckreiniger zu reinigen, sodass sie auch weniger empfindlich sind für Moos und also nicht so schnell schmutzig werden.

Nein, ECCOfence Netze sind galvanisiert, nur die Spitzen der Netze (an der Schneidkante) können eine minimale Rostbildung aufweisen.

Ja, insofern, dass ECCOfence im Vergleich zu einem geschlossenen Standardzaun einen Mindestlärm dämpft.

Ja, man muss einen Betonsockel oder einen Ringbalken installieren mit einer Mindestbreite von 50 cm und zwar auf dem tragenden Untergrund. Anschließend sind die Gabionen mit Keilbolzen in den Beton zu verankern.

ECCOfence KIT & Alubox Steinkörbe können nicht umgestellt werden.

Nein, wenn ECCOfence Steinkörbe korrekt installiert und verankert sind und wenn die Vorschriften angesichts des Betonunterbaus eingehalten wurden. Ausführliche Tests haben gezeigt, dass die ECCOfence Steinkörbe bei einer ordnungsgemäßen Aufstellung absolut nicht kippen können. Bei einem extremen Test wurde versucht, ECCOfence mit einem 25 Tonnen Bulldozer umzustoßen, was allerdings nicht gelungen ist.

Ja, dies ist möglich für Stützwände mit einer Höchsthöhe von 100 cm. Dort, wo der Stützgrund an die Gabione kommt, wird eine Folie zur Vorbeugung der Ausspülung angebracht. 

Unter normalen Wetterverhältnissen halten sie lebenslang. 

Nein, das ist nicht möglich, weil man sie nicht verankern kann. Sollten Sie Gabionen auf einander stapeln, so laufen Sie die Gefahr, dass sie umkippen oder verrutschen.

Nein, in normalen Schmutzumständen geschieht das nicht. Wir empfehlen Ihnen, die Steine nach dem Einbringen zu reinigen, so werden der Schleier und also auch der Nährboden für Moos beseitigt. ECCOfence PRO Steinkörbe werden bereits in einem Warmbad vor der Reinigung gereinigt.

Nein, weil ECCOfence Gabionen mit Keilbolzen mit einem Durchmesser von 12 mm verankert werden. Diese Keilbolzen üben eine derartige Kraft aus (sodass die Gabione fest verankert ist), sodass die stabilisierte Sandschicht oder die Betondeckschicht zerbrechen würde. Steinkörbe sind immer in den Beton (mind. 350 kg Zement/m³) zu verankern.

Sollten Sie ECCOfence Gabionen nicht in den Beton verankern, so werden sie umkippen. Die einzige sichere Installierungsmethode für eine Gabione ist die Verankerung in den Beton (mind. 350 kg Zement/m³).

Quelle: Broschüre der Agentur Natur und Wald (www.natuurenbos.be)

A. Vorteile für die Gemeinschaft

  • Wasserbeherrschung
    Urbanisierte Gebiete weisen einen hohen Versiegelungsgrad auf (= großer Anteil von befestigten Flächen in der Gesamtfläche). Somit kann der Niederschlag nicht oder kaum in den Boden eindringen und fließt sofort über undurchdringliche Flächen in die Kanalisation ab. So können sogar schon kleine Schauer für eine zeitweilige Überlastung der Kanalisation führen, was örtliche Überschwemmungen zur Folge haben kann. Dem kann durch das Anlegen größerer Abfuhrsysteme entgegengewirkt werden, sodass das Wasser schneller und in größeren Mengen abfließen kann. Das ist jedoch eine teure Angelegenheit und verlagert die Probleme in einen anderen Bereich. Eine weitere Lösung besteht darin, dass der gesamte Niederschlag unmittelbar abgeleitet wird (= Erhöhung der Rückhaltung des Niederschlagswassers). Das kann in unterschiedlicher Weise geschehen, u.a. durch Regenwasserzisternen oder Gründächer. Letztere verringern die Ableitung des Niederschlags, sodass es geringere Spitzenabführmengen gibt, die Kanalisation weniger oder nicht überlastet wird und es keine oder weniger ernsthafte Überschwemmungen gibt. Das ECCOsedum Gründachsystem weist eine jährliche Niederschlagsabfuhr von 50% auf. Es gibt keinen Unterschied der Wasserabfuhr zwischen flachen und schrägen Gründächern mit einem Neigungsgrad bis zu 15°.
  • Luft- und Wasserreinigung
    Das städtische Milieu unterscheidet sich nicht nur in klimatologischer Hinsicht von seiner Umgebung, sondern auch im Bereich der Luftverschmutzung. Ein Gründach kann hier einen großen Einfluss ausüben, indem die Gesamtheit der Vegetation, des Substrats und der Mikroorganismen Schadstoffe wie CO, Benzol und Staubteilchen nicht nur aufnimmt, sondern auch abbaut. Eine Gründachvegetation nimmt Staub und CO2 aus der Luft. Zudem nimmt sie Schadstoffe wie Stickstoffoxid, Schwefelwasserstoff usw. auf und kann dank der Spaltöffnungen schädliche Teilchen einkapseln und immobilisieren. Gründächer tragen somit durch Luftreinigung zu einem besseren Lebensraum bei. Zudem bringt Niederschlag viele Schadstoffe mit sich. Gründächer führen auch die Wasseraufbereitung herbei, da verschmutzter Niederschlag zunächst durch ein Gründach strömt und dadurch ein Teil der Verschmutzung herausgefiltert wird, bevor das Wasser in die Wasserläufe einfließt. Gründächer und sonstige Grünanlagen haben also eine wichtige Schutzfunktion.
  • Habitatentwicklung
    Gebäude und andere Infrastrukturen nehmen Platz ein, sodass stets Lebensraum verloren geht. Obwohl Gründächer kein vollwertiger Ersatz des verschwundenen eher natürlichen Habitats sind, können sie sowohl für Fauna wie Flora ein wichtiges Landschaftselement sein. Gründächer können ein vorübergehendes Habitat sein (Sprungbrett und vorübergehender Zufluchtsort), aber auch ein Ersatz- und als Basislebensraum. Inwieweit bestimmte Pflanz- und Tierarten anwesend sind, hängt von vielen Faktoren ab, wie dem Gründachtyp, der Art und Weise, in der die Vegetation angebracht wurde und der Anwesenheit von Fauna und Flora in der Umgebung. Auf jeden Fall wird die Blüte der Sedumpflanzen eine starke Anziehungskraft auf Schmetterlinge und andere nektarsaugende Insekten ausüben. Gründächer können also auch zur Bereicherung der verschiedenen Pflanz- und Tierarten (die sogen. Biodiversität) beitragen.

A. Vorteile für den Dacheigentümer

  • Längere Lebensdauer der Dachdeckung
    Ein Gründach hält länger als eine herkömmliche Dachdeckung (im Vergleich zu einem Bitumen-Flachdach sogar die doppelte Lebensdauer). Der Schichtaufbau schützt die Dachdeckung vor:
    a. UV-Strahlung: diese baut Materialien durch fotochemische Reaktionen ab, bei einem Gründach werden sie von der Vegetation absorbiert.
    b. Erhitzung, Vereisung und Temperaturschwankungen der Dachoberfläche: durch die extremen Temperaturen und die Temperaturschwankungen entstehen Spannungenin der Dachdeckung und treten Risse auf oder zerbrechen Nahtstellen (hauptsächlich bei Dachdeckung aus Bitumen). Bei einem Gründach werden die Temperaturen durch die Bepflanzung und das Substrat gemildert. Dies verursacht niedrigere Höchst- und höhere Tiefsttemperaturen, aber auch viele kleinere Temperaturschwankungen. In wieweit die Temperaturen gemildert werden, hängt von der Dicke des Gründaches ab.
    c. Ungleiche Aufwärmung der verschiedenen Dachschichten: dadurch kommt es zur Blasenbildung und zu Verformungen der Dichtungen. Bei Gründächern ist das wegen der Abwesenheit rascher und großer Temperaturschwankungen nicht möglich.
    d. Mechanische Beschädigung: Dächer können manchmal durch Hagel beschädigt werden. Bei Gründächern wird dem durch die verschiedenen Schichten vorgebeugt.
  • Wärmeisolierung des Dachs
    Die oben erwähnten niedrigeren Höchst- und höheren Tiefsttemperaturen werden durch die isolierende Wirkung des Gründachs verursacht. Die Dachdichtung wird somit aufgrund niedrigerer Temperaturschwankungen weniger belastet, im Winter fallen aber auch geringere Heizkosten an und im Sommer muss weniger gekühlt werden, wobei die Wirkung im Sommer am größten ist.
  • Geräuschisolierung
    Das Gründach hat eine schalldämpfende Wirkung. Die genaue Größenordnung kann jedoch nur schwer ermittelt werden. Die Gesamtwirkung der Isolierung hängt ebenfalls mit der Oberfläche und der Struktur der grünen Anlage zusammen.
  • Ästhetische Vorteile
    Neben geringeren extremen Temperaturen, einer höheren Luftfeuchtigkeit und sauberer Luft sorgen Gründächer durch deren Anblick auch für eine Optimierung des Lebensraums und der Gesundheit. Eine Aussicht auf eine grüne Umgebung hat eine positive Auswirkung auf den Gemütszustand und daher auch das körperliche Wohlbefinden des Menschen. Außerdem hängt der Anblick eines Gründachs von den Jahreszeiten ab, die eine angenehme Abwechslung der Optik herbeiführen.
  • Umweltfreundliches Image
    Mit dem Aufbau eines Gründachs erhalten Unternehmen ein umweltfreundlicheres Image. Das Arbeiten in einer grünen Umgebung hat auch einen positiven psychologischen Effekt und kann zu einer größeren Arbeitsfreude und demnach einer höheren Produktivität beitragen.
  • Finanzieller Vorteil
    Die meisten Leute glauben, dass ein Gründach viel teurer ist als ein herkömmliches Dach. Vergleicht man ausschließlich die Anschaffungskosten der Gründächer mit denjenigen traditioneller Dächer, dann stimmt das tatsächlich, aber die höhere Lebensdauer der Gründächer führt langfristig dazu, dass der Preisunterschied sehr klein oder gar nicht vorhanden ist. In der Gesamtbetrachtung sind Gründächer günstiger.

Bei der Verlegung der ECCOsedum Gründächer sind zwei Parameter zu berücksichtigen:

  • Zu vermeiden ist das Ausspülen oder Herabschieben des Substrats
  • Abschieben des völligen Gründachsystems über die Dachneigung

Aus oben genannten Gründen kann eine Dachneigung nicht unbegrenzt sein. Aufgrund des Neigungsgrades und der dazugehörigen angepassten Dachstruktur kann folgende Einteilung gemacht werden:

  • Neigungsgrad ab 0 bis 3° (0 bis 5%)
    Das ECCOsedum System kann hier ohne weitere Vorkehrungen installiert werden.
  • Neigungsgrad über 3° (mehr als 5%)
    Das ECCOsedum System kann hier ohne zusätzliche Vorkehrungen verlegt werden, dank des spezifischen Aufbaus der Gründächer ist ein Erosionsschutz bei diesen Dachneigungen nicht erfordert.
  • Bei einem Neigungsgrad ab 15 bis 20 ° (27 bis 36%)
    Hier wird allerdings ein zusätzliches System angebracht, das ein Herabschieben der Substratschicht verhindert. Derartige Systeme sind in zwei Gruppen unterzuteilen. (1) Systeme, die den Neigungsgrad durch ein Stufensystem (vergleichbar mit einem Terrassenaufbau) senken oder (2) Systeme, die die Substratschicht mit Hilfe eines Lattensystems in einzelne Abschnitte unterteilen. Der Abstand zwischen aufeinander folgenden Latten wird vom Neigungsgrad bestimmt.
    --> Lattensysteme sind nochmals in unter die Dachdichtung anzubringende (a) Lattensysteme aufzuteilen: diese können aus Holz hergestellt werden und haben eine längere Lebensdauer, erfordern aber eine zusätzliche Schutzdeckschicht, wenn die Latten keine abgerundeten Kanten aufweisen. Und zwar zur Vorbeugung der Beschädigung der Wasserschutzschicht. Das zusätzliche zurückgehaltene Wasser, dass sich hinter den Latten ansammeln kann, hat zudem eine negative Auswirkung auf das Verschieben der Substratschicht oder (b) Lattensysteme, die oberhalb der Dachdurchführung angebracht werden: die Latten werden im allgemeinen aus Kunststoff hergestellt. Für Neigungen bis etwa 11° (20%) kann solches möglicherweise mit Holz erfolgen. Das Holz wird im Laufe der Jahre zergehen, aber durch die vollständige Verwurzelung des Substrats wird die Substratschicht fest verankert. Ein über der Dachdichtung angebrachtes Lattensystem hat zum Vorteil, dass die Dachdichtung nicht beeinträchtigt wird und keine Wasserstagnation eintritt.

Ja, denn das Bienensterben wird verursacht durch (je nach Wichtigkeit):

  • Den vielen Mais, der angepflanzt wird: Mais besitzt Pollen mit einem sehr niedrigen Brennwert, so dass die Bienen, die glauben, einen guten Wintervorrat angelegt zu haben, durch Unterernährung geschwächt werden;
  • die Varroamilbe und parasitären Schimmel;
  • die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln. Dies kommt also erst an dritter Stelle. Vor allem Imidacloprid (Confidor) steht unter Beschuss. Auch der Einsatz vieler verschiedener Mittel wird angeprangert. Bei der Untersuchung von Gartenpflanzen wurden 57 Stoffe gefunden, die fast alle legal sind, aber von bestimmten Umweltorganisationen als Giftstoffe oder Giftpflanzen eingestuft sind. Durch diese Handlungen fragen Ketten und Supermärkte die Anlieferung von Pflanzen, die frei von illegalen und toxischen Substanzen sind. Dazu fordern sie ihre Zulieferer auf, eine dementsprechende Erklärung zu unterzeichnen.

ECCOsedum Schalen werden mit absolutem Respekt für nützliche Insekten gezüchtet. Der Anwendungszeitpunkt wie auch die Wahl des Pflanzenschutzmittels sind dabei ausschlaggebend. Die ECCOsedum - Gärtnerei registriert die Pflanzenschutzmittel, Düngemittel und Energie gemäß der MPS-Kennzeichnung der Prüforganisation Ecas.

Bei der Wahl der Pflanzenarten werden folgende Parameter berücksichtigt:

  • Ästhetischer Wert (z.B. Blute): große Sedumauswahl mit mindestens 10 Arten.
  • Unbeständigkeit im Verhältnis zur Substratdicke, Substratzusammensetzung und Wasserspeicherung. Da jede Sedumart unter etwas anderen Witterungsbedingungen optimal gedeiht, bietet eine große Vielfalt an Sedumarten mehr Sicherheit.
  • Ausbreitungsgeschwindigkeit zur Vorbeugung der Wucherung einer bestimmten Art
  • Regenerationsvermögen nach extremer Trockenheit.
  • Unterschiedliche Blütezeiten: beim Vorzuchten der ECCOsedum Grundächer werden Stecklinge verwendet, das sind Triebe von Mutterpflanzen, die abgeschnitten wurden. Um die genaue Anzahl der Stecklinge für jede Sedumart festlegen zu können, ist es wichtig zu wissen, wie schnell sie sich nach der Anpflanzung vermehren (um eine Monokultur zu vermeiden). Durch den Anbau auf Produktionsfeldern (Mutterpflanzen) mit jeweils einer Sedumart kann immer die richtige Mischung der Stecklinge gewährleistet werden, was wesentlich ist für eine vielseitige Dachbepflanzung.

ECCOsedum Gründächer enthalten mind. 7 Sedumarten:

  1. Sedum Immergrunchen
  2. Sedum Album
  3. Sedum Reflexum
  4. Sedum Sexangulare
  5. Sedum Acre
  6. Sedum Spurium
  7. Sedum Lydium

Die Wahl der Mischung der Stecklinge und die Dosierung jeder Art wurden gemeinsam mit Grünspezialisten sorgfältig untersucht. Zudem wurde das ECCOsedum Gründachsystem langwierigen Tests auf Dächern und simulierten extremen Witterungsbedingungen unterzogen. Die definitive Pflanzenmischung erwies sich nach verschiedenen Tests als äußerst wirkungsvoll.

Obwohl die Liste der Vorteile lang ist, sollte man allerdings zwei Punkten Rechnung tragen:

  1. Schwerere Konstruktion
    Das Anlegen eines Gründachs bringt zusätzliches Gewicht auf die Konstruktion. In den meisten Fällen reicht die tragende Struktur jedoch für das Verlegen eines Gründachs aus.
  2. Kosten
    Die Anschaffungskosten eines Gründachs stellen einen nicht zu vernachlässigenden Faktor dar, aber langfristig sind Gründächer vorteilhafter. Sie brauchen nicht in ein (teures) Entwässerungssystem zu investieren, die Gründächer sorgen für weniger große Temperaturschwankungen (Wärmeisolierung) und dämpfen die Geräusche (Lärmisolierung), zum Schluss sorgen Gründächer durch deren Schutz vor u.a. UV-Strahlung und Hagel für eine längere Lebensdauer Ihrer Dachdeckung.

1. Installierung einer Antiwurzelfolie ECCO PE400 falls notwendig. Es ist nicht immer eine Antiwurzelfolie bei EPDM oder PVC zu verwenden, es sei denn, auf ausdrückliche Bitte des Herstellers.

2. Installierung der Schutzschicht ECCOprotect 400: diese Rollen mit den Abmessungen 2,10 x 40 Meter werden mit einer 10 cm Überlappung installiert. Diese Rollen sind je m² erhältlich.

3. Installierung der ECCOsedum Grundachschalen: Die Gründachschalen werden durch ein Klicksystem zusammengehalten und mit einer Säge oder Schleifscheibe zugeschnitten. Das RHP-Substrat wird von den Wurzeln der Sedumpflanzen zusammengehalten. Versuchen Sie aber beim Zuschneiden die Wasserspeicherschicht intakt zu halten, indem Sie diese nur auf halber Höhe durchschneiden.

4. Bepflanzungsfreier Bereich: bei höher gelegenen Dächern ist es empfehlenswert, dass die ECCOsedum Gründachschalen nicht bis zu den Dachrändern reichen (bepflanzungsfreier Bereich von +/- 30 cm). Dieser Bereich wird dann mit Dachkies gefüllt, vorzugsweise 40 - 80 mm. Von Feinteilchen wird abgeraten zur Vorbeugung des Unkrautwuchses. Dieser bepflanzungsfreie Bereich hat mehrere Funktionen:

  • Vermeiden, dass Spritzwasser die Wand des angrenzenden Gebäudes verschmutzt
  • Schutz des Wasserablaufs vor Verstopfung durch einwachsende Vegetation
  • Vermeiden, dass die Vegetation über der Dachkante herabhängt
  • Vermeiden, dass ein etwaiger Brand von der/zur Vegetation überschlägt
  • Vermeiden, dass die Vegetationsschicht oder das Substrat durch Windkräfte weggeblasen wird
  • Vermeiden, dass der Wind an den Seiten die ECCOsedum Schalen nach oben wegbläst

5. Zuschneiden der Gründachschalen, falls notwendig: nur die obere Schicht zuschneiden, sodass die untere Schicht (Wasserspeicherschicht) intakt bleibt.

Das ECCOsedum Gründachsystem besteht aus 5 Schichten:

  1. Dränschicht
    Die Struktur der Schalen wurde derart entworfen, dass das Regenwasser, welches nicht durch das Gründachsystem aufgenommen werden kann, zügig und ohne jegliche Durchflusshemmnisse in die Abfuhrrinnen abfließen kann.
  2. Wasserspeicherschicht
    Das vorbepflanzte extensive Gründachsystem bietet hier eine Lösung durch die kapillare Wasseraufnahme in einem leichten Substrat aus Blähtonkugeln (Korngröße 4-8 mm). Um stehendes Wasser (nicht-kapillare Aufnahme) in den Hohlräumen des Tonsubstrats zu vermeiden, wurden Abflussöffnungen an der Unterseite und Oberseite (Überlaufsicherung) dieser Schicht versehen. Wasser, das nicht durch dieses Speichersystem aufgenommen wird, wird einfach abfließen. Die Abfuhröffnungen (4 pro Unterteilung) unten an dem Wasserspeichersystem wurden in einer Entfernung von 1 cm von der Unterseite angebracht, sodass in diesen unteren cm auch nicht-kapillares Wasser gespeichert werden kann. Das Volumen der Wasserspeicherschicht pro Schale beträgt 6 Liter.
  3. Filterschicht
    Eine Polyestervliesmembran mit einem Gewicht von 150 g/m² sorgt dafür, dass Feinteilchen des Substrats zurückgehalten werden. Das Gewicht der Folie wurde bewusst so gewählt, um die Ansammlung von Düngemitteln in dieser Folie zu vermeiden.
  4. Substratschicht
    Das Substrat hat mehrere Funktionen. Sie stellt Nährstoffe und Wasser für die Vegetation bereit und sorgt für den Sauerstoff und die Verankerung der Wurzeln. ECCOsedum benutzt dazu Dachgartensubstrat mit folgender Zusammensetzung: gewaschener Bims 4 - -8 mm: 40%, Lava 3-8 mm: 35%, Kokos: 15% und Gartentorf: 10%.
    Ihre Dicke wurde auf die Bedürfnisse der angewandten Sedumarten und die Wetterbedingungen unserer Klimazone abgestimmt. Das Substrat hat folgende Anforderungen zu erfüllen: leicht, große Wasserspeicherkapazität, ernährend (aber nicht exzessiv), anhaltende Qualität ist zu gewährleisten (Prüfmerkmale), Volumen/Schale: 5,5 Liter.
  5. Vegetationsschicht
    Das vorbepflanzte extensive Gründachsystem wird mit mindestens 7 Sedumpflanzenarten, die zu mindestens 80% zugewachsen sind, geliefert. Für den Transport der vorbepflanzten Schalen zum Zielort werden die Wurzeln der Sedumpflanzen nicht durchgeschnitten, was eine Sicherheit hinsichtlich des "Überlebens" unmittelbar nach der Verlegung bietet.
    Alle Arten werden mittels Stecklinge in verhältnismäßigen Mengen laut der Geschwindigkeit der Einwurzelung “eingepflanzt", sodass alle Pflanzenarten mehr oder weniger gleichmäßig vorkommen.

Theoretisch ist es möglich, aber davon wird abgeraten, weil Gras und Kies jeweils verschiedene Eigenschaften aufweisen: so muss man für Gras ein Rasengitter versehen, an dem sich die Graswurzeln leicht haften können, während man bei Kies gerade versucht, den Unkrautwuchs durch unter anderem eine Antiwurzelfolie zu verhindern. Ebenfalls sind die Maschen der Rasengitter größer, sodass sie leichter eingesät werden können, während Kiesgitter kleinere Maschen aufweisen, sodass der Kies besser an seiner Stelle bleibt. Für Kies emphelen wir ECCOgravel Kiesgitter.

Na klar, wenn eine ausreichende Fundierung anwesend ist. Weitere Informationen in Bezug auf die Verlegung finden Sie hier.

In den Bereichen, wo Fahrzeuge abgestellt werden, ist eine ECCOgravel® Kiesmatte die perfekte Lösung. Der Unterbau der ECCOdal® Rasengitter kann dermaßen aufgebaut werden, dass auch das von den Fahrbahnen abgeleitete Wasser abfließen kann.

Mit einem derartigen Unterbau kann ECCOdal® gelegentlich mit Schwerlastverkehr belastet werden. ECCOdal Rasengitter eignen sich also bestimmt für Parkplätze, Feuerwehrzufahrten, Auffahrten usw.

An Stellen, die sehr intensiv und mit Geschwindigkeiten über 10 km/St. genutzt werden, raten wir, die Fahrbereiche mit gebundenem Material (Asphalt/Beton) zu bauen.

Nein, zum Verkauf unserer gesamten Produkte arbeiten wir mit einem Netzwerk von zugelassenen Händlern. Unsere Händler kaufen unsere Produkte in Großmengen, sodass der Verbraucher (Bauunternehmer wie auch die Privatperson) somit den besten Preis bezahlt. Zudem unterstützen unsere Händler Sie bei Ihrem Projekt mit technischen Ratschlägen. Sie können hier einen Händler suchen.

Wir empfehlen Saat, das tief verwurzelt und auf diese Weise auch Trockenperioden besser Widerstand leistet. Ihr Saatlieferant kann Ihnen mehr Auskünfte darüber geben.

Immer mehr sind wir von einerseits einem Mangel an Bodenwasser und andererseits von Überschwemmungen betroffen, weil das Wasser durch zunehmende Straßenbeläge (Beton, Fliesen, Klinker) nicht in den Boden eindringen kann. Daher hat Flandern seit dem 1. Januar 2014 eine strengere Gesetzgebung für Regenwasser, man muss das Regenwasser entweder in eine Regenwasserzisterne auffangen oder in den Boden eindringen lassen. Dank der Rasengitter und Kiesgitter bekommen Sie einen wasserdurchlässigen Belag, sodass das Wasser leichter in den Boden eindringen kann. Somit verhindern Sie einen Mangel an Bodenwasser und Überschwemmungen, ohne in ein kostspieliges Entwässerungssystem investieren zu müssen. Auf diese Weise wird auch unser ökologischer Fußabdruck reduziert und eine Verarmung des natürlichen Biotops vermieden.

ECCOdal Rasengitter sind aus HDPE (Polyethylen hoher Dichte) hergestellt und bleiben dadurch also flexibel, sogar bei Frosttemperaturen, und werden also nicht zerbrechen. Zudem haben ECCOdal Rasengitter Ausdehnungsfugen zur Aufnahme der Temperaturunterschiede, sodass die Rasengitter gegenseitig nicht verrutschen. Daneben eignen ECCOdal Rasengitter sich auch für Personenwagen, also perfekt als (zusätzlichen) Parkplatz oder Auffahrt. Zum Schluss sind ECCOdal Rasengitter spezifisch als Rasengitter konzipiert, im Gegensatz zu anderen Platten, die als Kiesplatte wie auch als Rasenplatte benutzt werden. Die technischen Spezifikationen der ECCOdal Rasengitter sind spezifisch auf eine Füllung mit Gras abgestimmt, während ECCOgravel Kiesgitter spezifisch für eine Kiesfüllung konzipiert sind. Zum Schluss ist ECCOdal ein 100% belgisches Qualitätsprodukt.

Es wird empfohlen, für die Abgrenzung eines Wagenparkplatzes 8 bis 10 ECCOmarkers Parkkappen zu verwenden.